5.-8.11. 2020 / Steyr und Molln

Ohren spitzen für das Festival / Foto: styraburg

Kartenbestellung: tickets(at)styraburg.com
Telefon: 0676 - 838 448 199

Programm (begrenzte Sitzplätze):

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AGNES WOLF
/ Klavier solo / Gastkonzert
Do 5.11. 2020 / 19:30 Uhr / Atrium, Molln

noch 40 Karten verfügbar / mehr >
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KLAVIERSOLO UND "AUFZEICHNUNGEN
AUS DEM LEBEN EINES ARMLOSEN"  
/ Premiere
Fr 6.11. 2020 / 19:30 Uhr / Altes Theater, Steyr
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SECHS CELLISTEN / RUDOLF LEOPOLD
/ Gastkonzert
Sa 7.11. / 19:30 / Schloss Lamberg, Lambergsaal, Steyr
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PROZOROV JAZZ MATINÉE
/ Premiere
So 8.11. 2020 / 11:00 Uhr / Schloss Lamberg, Lambergsaal, Steyr / mehr>
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Ohren spitzen für das Styraburg Festival
Alle Klangfarben – von der Stille, friedlich und nahezu entrückt in pianissimo beim Adagietto von Gustav Mahler, bis zu polyphonen Jubel bei der Jazzmatinée – zeichnen das 28. Styraburg Festival von 5. bis 8. November 2020 aus. Corona-bedingt wurde das Programm nicht von Frühjahr auf Herbst verschoben, sondern mit zwei Premieren und zwei Gastkonzerten neu gestaltet, und bietet anpruchsvolle Kammermusik, Jazz und Literatur an. Die Wiener Konzertpianistin Agnes Wolf eröffnet das Festival in einem Rezital im NPZ Atrium Molln, am Freitag spielt sie zur Premiere der Lesung "Aufzeichnungen eines Armlosen" von C. H. Unthan. Hapé Schreiberhuber liest aus der so lebensbejahenden Autobiografie eines armlosen Geigers, der in vielen Konzerthäusern der Welt Erfolge feierte und u. a. Franz Liszt und Gerhard Hauptmann begegnete. Die Konzertpianistin Agnes Wolf spielt dazu Variationen von Franz Liszt mit dem Titel "Trost", auch Klaviermusik für die linke Hand und der Stille (4 Min. 33. Sek.) von John Cage. Es  folgen am Wochenende im Lambergsaal zwei Kammermusikabende der Sechs Cellisten (und einer Kontrabassistin) mit Werken von Bruckner, Debussy, Hindemith u. a. unter der Leitung von Rudolf Leopold, sowie eine Premiere des neu zusammengesetzen Prozorov-Jazz-Quartetts.

Trost durch Musik in dieser Zeit
„Trotz einiger coronabedingter Künstler-Absagen (Peter Sloterdijk, Nami Ejiri) bin ich guter Hoffnung, das Publikum weiter in den Bann von Wort und Musik zu ziehen. Befinden wir uns doch in einer ambivalenten, ironischen Lage einer heraufdämmernden technokratischen Hygiene-Gesellschaft unerhörten Wohlstandes, voll der Täuschungen des Menschseins.“ Hapé Schreiberhuber, künstlerischer Leiter